Für Ines. Für Marcus. Für Alle.

Marcus.

28. März 2012

Marcus ist Tumorzellen frei! Natürlich ist das keine Garantie, dass es nicht zu einem Rückfall kommt, aber grundsätzlich eine gute Ausgangsposition. Im Moment kämpft er allerdings mit den Folgen der Transplantation und hat mehrere Viren-Infektionen hinter sich, weil das Immunsystem durch Medikamente klein gehalten wird, um Abstoßungsreaktionen, bei denen sich die neuen Zellen gegen den eigenen Körper wenden, zu vermeiden.

Bundesligahandball und Benefiz.
Ines.Marcus.

26. Januar 2012

Am Freitag, 3. Februar um 19.30 Uhr trifft die Mannschaft des Erstligisten Frisch Auf Göppingen das Aushängeschild des Rems-Murr-Kreises in Sachen Handball, die Mannschaft des TV Bittenfeld. Es handelt sich hierbei um ein Benefizspiel, organisiert vom TSV Alfdorf, Abteilung Handball.

Folgende Pressemitteilung wurde vom TSV herausgegeben:
Beide Teams absolvieren dieses Spiel in der Vorbereitungsphase der unterbrochenen Meisterschaftsrunde. Die beiden Mannschaften verzichten weitestgehend auf ihre Spesen zugunsten des Benefizzwecks, der von den Alfdorfer Handballern festgelegt wurde.

Zum einen für die Familie des 14-Jährigen Hakan aus Alfdorf, der beim TSV in der C-Jugend Handball spielt. Er verlor im vergangenen Jahr durch einen tragischen Arbeitsunfall seinen Vater. Hakans Familie, seine Mutter und seine beiden Geschwister, haben den Ernährer verloren. Der TSV Alfdorf will mit dieser Aktion die Familie unterstützen. Zum anderen Teil wird die DKMS (Deutsche Knochenmarkspende) unterstützt. Im vergangenen Jahr erkrankten zwei junge Menschen, Marcus Artmann aus Welzheim und Ines Kulow aus Alfdorf, eine ehemalige Jugendspielerin des TSV Alfdorf, an Leukämie.
Für diese beiden Benefizzwecke haben die Verantwortlichen der Alfdorfer Handballer zwei absolute Spitzenmannschaften des württembergischen Handballs auf den Wald geholt und hoffen auf die Unterstützung aus der Bevölkerung. Eintritt für Erwachsene 10 Euro. Kinder bis 14 zahlen 5 Euro. Karten gibt es nur an der Abendkasse.

Ines und Marcus bedanken sich recht herzlich beim TSV Alfdorf, Abt. Handball für die Unterstützung der DKMS mit dieser tollen Aktion!

Erste Stammzellspenden nach der Typisierungsaktion. Ines.Marcus.

2. Januar 2012

Folgender Artikel wurde heute in der Welzheimer Zeitung veröffentlicht:
Erste Stammzellspenden nach der Typisierungsaktion.
Gute Nachrichten, und dies auch noch zur Weihnachtszeit: Der Initiative „Hommel besiegt den Krebs“ wurde von der DKMS mitgeteilt, dass durch die am 15. Mai dieses Jahres in der Justinus- Kerner-Halle erfolgte Typisierungsaktion bereits zwei Mitmenschen mit einer Stammzellspende geholfen werden konnte und im kommenden Januar eine weitere Spende an eine Person geplant ist. Dies sind für die Empfänger und ihre Angehörigen die wohl schönsten „Weihnachtsgeschenke“, und ebenso für alle Beteiligten, die an der Aktion mitgeholfen haben. Es ist ein großer Erfolg, bedenkt man die relativ kurze Zeitspanne, der hoffen lässt, dass bald noch weitere Spenden erfolgen werden. Und was die Welzheimer am meisten interessieren wird: Auch Ines Kulow und Marcus „Hommel“ Artmann wurden mittlerweile Stammzellen transplantiert. Die jeweilige Übertragung ist den Umständen entsprechend bisher gut verlaufen, doch sind beide von dieser radikalen Therapie noch sehr geschwächt. Die nächsten Monate sind für Ines und Hommel noch sehr risikobehaftet und mit vielen Einschränkungen verbunden. Erst dann wird man sagen können, ob die Therapien den gewünschten Erfolg gebracht haben. Die Stadt Welzheim, die Initiative „Hommel besiegt den Krebs“ sowie alle Beteiligten wünschen den beiden eine schnellstmögliche Genesung.

Marcus.

11. Oktober 2011

Marcus hat sich nach Abwägung aller Vor- und Nachteile beider Spendenvarianten nun für die Fremdspende entschieden. Die Variante ist zwar zunächst aufgrund der möglichen Nebenwirkungen mit einem höheren Risiko behaftet, bietet langfristig jedoch die deutlich besseren Heilungschancen von ca 50%. Die Spende ist noch für dieses Jahr geplant.

12. August 2011

Eine neue, paradoxe Situation ist eingetreten.
Zwar wurde für Marcus nun ein Spender gefunden. Allerdings ist dessen charakteristische Abweichung vom Idealfall äußerst hoch und damit auch das Risiko, dass die Transplantation fehlschlägt und Marcus durch die Folgen stirbt oder schwere Schäden davonträgt.

Marcus steht vor der schwierigsten Entscheidung seines Lebens - denn sowohl von der Spende Gebrauch zu machen als auch ihre Ablehnung kann für ihn fatale Folgen haben.

Um diese Gefahren möglichst lange hinauszuschieben, bietet sich Marcus nur eine Option - allerdings ohne Garantie auf Wirksamkeit. Es handelt sich dabei um eine sogenannte "Doppelte Eigenspende", bei der man hofft, dass mittels eigenen Stammzellen die Krankheit für einen gewissen, leider unbestimmbaren Zeitraum unterdrückt wird und bis dahin ein idealer Spender zur Verfügung steht bzw. auch die Forschung weitere Fortschritte gemacht hat. Für die Entscheidung für die Fremdspende oder die doppelte Eigenspende ist die Wirkung der jetzt durchgeführten Chemo ein wichtiger Faktor. Auf Grundlage von diesem Ergebnis wird sich Marcus erst in 4-6 Wochen entscheiden müssen.